SC Grand-Ouvert 75 Hamburg
   
 
  Satzung

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SATZUNG des SC „Grand-Ouvert 75“ Hamburg

 

I.  Allgemeine Bestimmungen


§ 1  Name, Rechtsform, Sitz, Gründung

 

1. Der Club führt den Namen: Skat Club "Grand-Ouvert 75“ Hamburg und ist Mitglied im DSKV e.V. (Deutscher Skatverband e.V.) & LV02 e.V. (Landesverband 02 Hamburg / Schleswig Holstein e.V.)

2. Er hat seinen Sitz in Hamburg (20635)

3. Als offizieller Gründungstag gilt der 01.01.1975

4. Als Gründungsmitglieder werden genannt,

a. Karl Schwedler U

b. Karl-Heinz Nolde U

c. Peter Köppen

d. Horst Heinrich

5. Der Vorstand hat versucht alle Eventualitäten, die das Vereinsleben eines Skatclubs betrifft, zu berücksichtigen. Sollte zu einem Anliegen nichts eindeutiges oder sogar gar nichts in der Satzung stehen, ist ein rechtzeitiges Gespräch mit dem Vorstand zu suchen.

 

§ 2  Zweck und Aufgabe

 

1. Zweck des Clubs ist die Brauchtumspflege des deutschen Skatspiels als ältestes und traditionsreichstes deutsches Kartenspiel, sowie die Ausbreitung und Reinhaltung des Skatspieles auf Clubebene nach den Bestimmungen der Skatordnung als einer Sportart, die in einer Gemeinschaftsdenkenden Weise besonders geeignet ist, geistige Fähigkeiten zu fördern und gesellschaftlich verbindend zu wirken.

2. Der Club ist politisch und konfessionell neutral.

3. Aufgaben des Clubs sind:

a. Die Ausrichtung von Skatwettkämpfen zu Pokal- und Clubmeisterschaften.

b. Gewährleistung eines regelmäßigen und geordneten Spielbetriebs.

c. Teilnahme an Turnieren, Ligen und Meisterschaften auf Club, Verbands- und Landesebene.

d. Ausrichten von internen und öffentlichen Skatturnieren.

e. Veranstaltungen von geselligen Zusammenkünften und Ausflügen (grundsätzlich mit der Familie des Mitglieds).

f. Förderung der Jugendarbeit.

                g. Unterrichtung der Mitglieder über Organisation und Spielbetrieb.

 

§ 3  Gemeinnützigkeit, Verwendung der Mittel

 

1. Der Club verfolgt ausschließlich, unmittelbar und selbstlos gemeinnützige Zwecke im Sinne der Abgabenordnung

2. Die Mittel des Clubs dürfen nur für satzungsmäßige Zwecke verwendet werden.

3. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Clubs fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen, begünstigt werden.

4. Bei Reisen, die vom Vorstand geplant und gebucht werden, steht jedem teilnehmenden Mitglied ein Zuschuss vom Verein zu. Eine Reise wird höchstens alle 2 Jahre bezuschusst. Gäste leisten den vollen Rechnungsbetrag oder einen vorher vom Vorstand festgelegten Betrag.

5. Bei Ausfahrten, die vom Vorstand geplant und gebucht werden, steht jedem teilnehmenden Mitglied ein Zuschuss vom Verein zu. Die Häufigkeit von Ausfahrten wird vom Vorstand beschlossen. Gäste leisten den vollen Rechnungsbetrag oder einen vorher vom Vorstand festgelegten Betrag.

6. Erstattungen sind grundsätzlich als Aufwandsentschädigungen zu betrachten. Sie beziehen sich nicht auf steuerliche oder wirtschaftliche Vorgaben.

a) Für die Erstattungen von Artikeln, die im Interesse des Vereins besorgt wurden, muss eine Rechnung/Bon beigefügt werden, es reicht der Brutto-Preis. Nach vorheriger Absprache ist auch eine Ersatzquittung möglich.

b) Fahrtkosten werden nur wie folgt erstattet:

-  öffentliche Verkehrsmittel nach Vorlage des Tickets

-  Pkw für Mannschafts-Ligaspielen innerhalb HH 5,-€ (Radius 10km), 10,-€ (Radius >10km)

-  Pkw für Mannschafts-Ligaspielen außerhalb HH 1,-€ je Entfernungs-Km (bei 2 Pkw 0,50€)

-  Pkw für Meister der Meister und Vorstände Turnier, da sie im Interesse des Vereins sind, innerhalb HH 5,-€, außerhalb HH 0,50€ je Entfernungs-Km.

-  Pkw für Besorgungsfahrten oder ähnlichen nach vorheriger Absprache.

c) Ein Zuschuss für Turniere, die im Interesse (repräsentativ) des Vereins sind, wie Einzel- und Mannschaftsmeisterschaften sowie Vorstände Turnier, liegt derzeit bei 10,-€ pro Person. Bei anderen Turnieren bedarf es eine rechtzeitige Absprache mit dem Vorstand.

d) Sonderzahlungen:

-  für Mannschafts-Ligaspielen und Meister der Meister werden max. 3 verlorene Spiele pro Serie (1,50€) vom Verein erstattet.

-  für Meister der Meister wird die Startgebühr übernommen.

e) Berechnung des Zuschusses (für 4. & 5.):

-  100% bei min. 2 jähriger Mitgliedschaft, sonst Zuschuss geteilt durch 24 Monate, multipliziert mit den Mitgliedsmonaten bis Reiseantritt.

 

II.  Mitgliedschaft

 

§ 4  Mitglieder

 

1. Mitglieder des Skat Clubs „Grand-Ouvert 75“ Hamburg sind,

a. Ordentliche Mitglieder

b. Ehrenmitglieder

c. Fördernde Mitglieder

2. Ordentliche Mitglieder sind alle dem Club ordnungsgemäß angeschlossenen Personen

3. Ehrenmitglieder sind Personen, die sich um den Skatsport im Club besonders verdient gemacht haben und/oder 25 Jahre Mitglied sind.

4. Fördernde Mitglieder sind natürliche oder juristische Personen, die die Ziele des Clubs durch Zuweisungen oder in sonstiger Weise unterstützen.

  

§ 5  Erwerb der Mitgliedschaft

 

1. Die Aufnahme von ordentlichen oder fördernden Mitgliedern erfolgt erst ab dem 10. Spieltag binnen 6 Monaten durch den Vorstand.

2. Ein Aufnahmegesuch kann ohne Angabe von Gründen abgelehnt werden.

3. Mitglied kann jede Person werden, die sich im Besitz der bürgerlichen Rechte befindet.

4. Ehrenmitglieder werden durch die Mitgliederversammlung, auf Vorschlag des Vorstandes, ernannt. Jedoch wird ein Mitglied ab dem 25. Mitgliedsjahr automatisch zum Ehrenmitglied. Eine Zahlungsbefreiung an den Spielabenden gibt es jedoch nicht.

 

§ 6  Erlöschen der Mitgliedschaft

 

1. Die Mitgliedschaft im Club erlischt durch,

a. Austritt - schriftlich gegenüber dem Vorstand (oder mündlich gegenüber zwei Vorstandspersonen)

b. Tod eines Mitglieds.

c. Entziehung der Ehrenmitgliedschaft.

d. Ausschluss.

2. Eine Kündigungsfrist innerhalb des laufenden Jahres gibt es nicht, außer zum Jahresende, hier ist eine vierwöchige Kündigungsfrist einzuhalten. Die Satzungen des Clubs sind jedoch zu berücksichtigen

3. Der Ausschluss kann erfolgen,

a. wenn das Clubmitglied trotz erfolgter Mahnung(en) mit der Bezahlung von Beiträgen im Rückstand ist.

b. bei grobem oder wiederholtem Verstoß gegen die Satzung oder Interessen des Clubs.

c. wegen unehrenhaften Verhaltens innerhalb oder außerhalb des Clublebens.

d. wegen groben, unsportlichen und unkameradschaftlichen Verhaltens, oder aus sonstigen Gründen, die die Disziplin des Clubs berühren.

e. bei unbegründet langem Fernbleiben an 6 aufeinander folgenden Spielabenden,

    (Desinteresse).

Dieses Mitglied kann aus der Aktivmitgliederliste gestrichen werden. Es erfolgt keine weitere

Meldung an die LV02 HH/SH. Die Pässe werden der LV02-Geschäftsstelle übergeben. Eine Weiterführung als Passiv-Mitglied ist möglich, wenn der Antrag bis zum 31.03. des folgenden Jahres und eine Bezahlung von 36 € Jahresbeitrag vorliegt. Bei Neumitgliedern wird ab dem

Eintrittsdatum eine prozentuale Beteiligung von je 1/12 Monat/Jahr zu Grunde gelegt.

4. Als Ausnahmesituation werden nur langwierige Krankheit oder Umzug außerhalb eines Bereiches von 50 km akzeptiert. Passivmitglieder werden beim Clubabend wie Gäste gewertet.
Eine Satzungsgemäße Pflicht zur schriftlichen Benachrichtigung gibt es nicht. 

5. Über den Ausschluss, der mit sofortiger Wirkung erfolgt, entscheidet zunächst der Vorstand mit einfacher Stimmenmehrheit. Gegen den Beschluss der Ausschließung ist die Berufung zur Mitgliederversammlung zulässig. Das Mitglied hat die Möglichkeit zur persönlichen Rechtfertigung. Die einfache Mehrheit der Mitgliederversammlung entscheidet dann endgültig.

6. Mit Beendigung der Mitgliedschaft erlöschen alle Ansprüche aus dem Mitgliedsverhältnis, unbeschadet der Ansprüche des Clubs auf rückständige Forderungen. Eine Rückgewähr von Beiträgen, Sacheinlagen oder Spenden ist ausgeschlossen.

 

§ 7  Rechte der Mitglieder

 

1. Alle Mitglieder haben das Recht, dem Vorstand und der Mitgliederversammlung Anträge zu unterbreiten.

2. Sie sind berechtigt, an allen Veranstaltungen des Clubs teilzunehmen.

3. Auslagen, die aus besonderen Gründen ehrenamtlich entstehen, können durch den Club erstattet werden, siehe § 28 .4.

4. Eine finanzielle Förderung oder Änderung der Beträge, die durch eventuell auswärtige Spiele entstehen, erfolgt nur mit Genehmigung des Vorstandes. Eventuell in Verbindung mit einer Mitgliederversammlung, wenn die Beträge 100 Euro einmalig übersteigen.

 

§ 8  Pflichten der Mitglieder

 

1. Die Ziele des Clubs nach besten Kräften zu fördern.

2. Die im Club geltenden Zahlungen rechtzeitig zu entrichten.

3. Durch eventuell kostenlosen Arbeitseinsatz, Aktivitäten des Clubs zu unterstützen.

4. Die Satzung und Ordnungen des Clubs, sowie die Entscheidungen und Beschlüsse der Organe des Clubs zu befolgen und durchzuführen.

5. Dafür Sorge zu tragen, dass sie auf den Veranstaltungen des DSkV oder der LV02 Hamburg / Schleswig Holstein e.V., ordnungsgemäß vertreten sind.

 

§ 9  Mitgliedsbeitrag

 

1. Die Höhe der Grundgebühr und sonstiger Beiträge wird von der Mitgliederversammlung festgesetzt. Der derzeitige Jahresbeitrag beträgt 36,- €, und ist bis zum 31. Dezember des Vorjahres zu zahlen (min. 50%, Rest bis Ende Februar oder nach Absprache mit dem Vorstand).

2. Der Jahresbeitrag entfällt ab dem 25. Mitgliedsjahr (Ehrenmitglied).

 

III.  Organe des SC „Grand-Ouvert 75“ Hamburg

 

§ 10  Organe

 

1. Organe des Skat Clubs "Grand-Ouvert 75" Hamburg sind,

a. der Vorstand (Vorstandschaft).

b. die Mitgliederversammlung.

 

IV.  Die Mitgliederversammlung

 

§ 11  Die Mitgliederversammlung

 

1. Die Mitgliederversammlung ist die Hauptversammlung des Clubs. Sie findet jedes Jahr statt und wird durch den Vorstand einberufen (ca. 4-6 Wochen nach Begin des Rechnungsjahres).

2. Die Einberufung hat schriftlich unter Bekanntgabe von Zeit, Ort und Tagesordnung allen Mitgliedern gegenüber mindestens zwei Wochen vor dem festgesetzten Termin zu erfolgen.

 

§ 12  Zusammensetzung

 

1.Die Mitgliederversammlung setzt sich zusammen aus,

a. den Mitgliedern des Vorstandes.

b. den ordentlichen Mitgliedern.

c. den Ehren- und fördernden Mitgliedern.

2. Den Vorsitz der Mitgliederversammlung führt der 1.Vorsitzende oder sein Vertreter.

 

§ 13  Stimmrecht

 

1. Auf jeden Stimmberechtigten (§ 12 Abs. 1 a - c) entfällt eine Stimme, die nicht übertragbar ist.

2. Jeder stimmberechtigte Teilnehmer hat nur eine Stimme. Eine mehrfache Stimmberechtigung eines Teilnehmers, die durch dessen Funktion als Mitglied eines weiteren Organs im Club entsteht, ist unzulässig.

3. Stimmberechtigt sind alle Mitglieder die am 01.01. des laufenden Jahres das 18. Lebensjahr vollendet haben. Jugendliche haben die Möglichkeit ihre Stimme über den 2. Vorsitzenden, der Mitgliederversammlung mitzuteilen.

4. Eine Vertretung zur Stimmabgabe ist unzulässig.

5. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des 1.Vorsitzenden.

 

 

§ 14  Aufgaben

 

1. Die Mitgliederversammlung diskutiert die Geschäftsberichte des Vorstandes.

2. Der Beschlussfassung unterliegen,

a. Entlastung der Mitglieder des Vorstandes.

b. Wahl der Mitglieder des Vorstandes alle drei Jahre.

c. Änderung der Satzung.

d. Ernennung von Ehrenmitgliedern.

e. Beschluss über form- und fristgerecht gestellte Anträge.

f. Festsetzung der Höhe der Beiträge.

g. Beschluss über den endgültigen Verbleib oder Ausschluss von Mitgliedern im Club.

h. Auflösung des Clubs und Bestellung der Liquidatoren.

 

§ 15  Anträge

 

1. Anträge an die Mitgliederversammlung können alle ordentlichen Mitglieder, sowie der Vorstand, einbringen.

2. Anträge müssen bis spätestens zwei Wochen vor der Mitgliederversammlung schriftlich beim Vorstand eingegangen sein.

 

§ 16  Beschlussfassung

 

1. Beschlüsse werden mit der Mehrheit von 66% der anwesenden Mitglieder gefasst.

2. Beschlüsse, durch die die Satzung geändert wird, sowie die Auflösung des Clubs, bedürfen einer Dreiviertelmehrheit der anwesenden Stimmberechtigten.

 

§ 17  Geschäftsordnung

 

1. Die Mitgliederversammlung kann sich eine Geschäftsordnung geben.

§ 18  Wahlordnung

1. Die Satzung des Clubs gebietet die Wahl der Mitglieder des Vorstandes. Die Wahlordnung regelt die Durchführung dieser Wahlen.

2. Wahlberechtigt und wählbar sind alle Mitglieder, die am Tage der Mitgliederversammlung, das 18. Lebensjahr vollendet haben und das Recht besitzen, in öffentlichen Angelegenheiten zu wählen oder zu stimmen. Abwesende Mitglieder sind wählbar, wenn ihr schriftliches Einverständnis vorliegt.

3. Für die Entlastung des Vorstandes und die Wahl des 1.Vorsitzenden, wählt die Versammlung aus ihrer Mitte mit der einfachen Mehrheit, einen Wahlleiter. Zur Unterstützung des Wahl- und Versammlungsleiters, kann die Versammlung aus ihrer Mitte mit relativer Stimmenmehrheit einen oder zwei Wahlhelfer wählen. Die Wahlhelfer sind an die Weisungen des Wahl- oder Versammlungsleiters gebunden. Mit Zweidrittelmehrheit der Stimmberechtigten kann auf Antrag gebilligt werden, dass der Wahlleiter auch für die Dauer der übrigen Wahlen, die Versammlung führt.

4. Die Wahlen erfolgen offen, sofern nur ein Kandidat zur Wahl steht. Sind mehrere Kandidaten benannt, oder wird es beantragt, so ist die betreffende Wahl geheim.

5. Gewählt ist im ersten Wahlgang, wer die absolute Stimmenmehrheit erhält (Zweidrittelmehrheit). Kann kein Bewerber die absolute Stimmenmehrheit auf sich vereinigen, so ist ein zweiter Wahlgang zwischen den beiden Kandidaten mit den höchsten Stimmzahlen erforderlich, wobei die relative Mehrheit zur endgültigen Wahl genügt. Bei Stimmengleichheit ist die Wahl zu wiederholen.

6. Unverzüglich nach Abschluss jeder Wahl, hat der Wahlleiter mit seinen Helfern die Auszählung der Stimmen vorzunehmen, und deren Ergebnisse bekannt zugeben. Die Feststellung der Ergebnisse ist als Anlage zu der zu fertigenden Niederschrift über den Verlauf der Mitgliederversammlung zu nehmen.

7. Einspruch gegen die Wahl kann nach Bekanntgabe des Ergebnisses unmittelbar beim Wahlleiter geltend gemacht werden. Wird festgestellt, dass bei der Wahlhandlung Unregelmäßigkeiten vorgekommen sind, so ist der Wahlvorgang für ungültig zu erklären und zu wiederholen.

8. Ein Bewerber gilt als gewählt, wenn er die Wahl annimmt. Eine Erklärung unter Vorbehalt gilt als Ablehnung. Eine Ablehnung kann nicht widerrufen werden.

9. Ungültig sind Stimmzettel,

a. die nicht für den Wahlgang bestimmt sind.

b. aus denen sich der Wille des Wahlberechtigten nicht eindeutig ergibt.

c. die mit Vermerken, Vorbehalten oder Anlagen versehen sind.

10. Die für einen Wahlgang gedachten Stimmzettel, sind vom Wähler doppelt zu falten und in die Wahlurne zu werfen. Der Wähler kann sich einen neuen Stimmzettel geben lassen, wenn der für einen Wahlgang bestimmte Zettel falsch ausgefüllt wurde oder sonst Anlass zur Beanstandung geben würde.

 

§ 19  Protokoll

 

1.       Über den Verlauf der Mitgliederversammlung ist ein Protokoll zu führen, das vom Wahlleiter und

dem Protokollführer zu unterzeichnen ist.

 

§ 20   Außerordentliche Mitgliederversammlung

 

1. Eine außerordentliche Mitgliederversammlung ist innerhalb von drei Monaten nach Eingang des schriftlichen Antrages beim Vorstand einzuberufen, wenn

a. der Vorstand die Einberufung beschließt, oder

b. mindestens 33% der ordentlichen Mitglieder des Clubs die Einberufung unter Angabe von Gründen und des Zwecks verlangen, oder

c. ein ausgeschlossenes Mitglied die Einberufung beantragt.

2. Die Bestimmungen von § 11 bis 19 finden sinngemäß Anwendung.

 

V.  Der Vorstand

§ 21  Zusammensetzung

 

1. Der Vorstand setzt sich zusammen aus,

a. 1. Vorsitzender

b. 2. Vorsitzender (2.Turnierleiter)

c. Kassenwart)

d. Schriftführer

e. Mannschafts- und Ligawart (1.Turnierleiter)

Dem Vorstand obliegt es, einen oder mehrere Posten zu belegen.

2.  Erweiteter Vorstand

    a. Festausschuss

3.  Anhang des Vorstandes, jedoch ohne Vorstands-Entscheidungsgewalt

a. Kassenprüfer (siehe § 26 .9)

            4. Der Vorstand wird für 3 Jahre gewählt.

5. Sollte ein Vorstandsmitglied im Laufe der dreijährigen Amtszeit ausfallen, so kann dafür vom Vorstand ein Vorstandsmitglied kommissarisch eingesetzt werden, bis von der Mitgliederversammlung ein neues Vorstandsmitglied ordnungsgemäß gewählt ist.

 

§ 22  Aufgaben

 

1. Der Vorstand leitet die Geschäfte des Clubs, bestimmt Planung und Zielsetzung. Er handelt im Rahmen des satzungsgemäßen Zwecks und nach den Richtlinien der Mitgliederversammlung.

2. Der Vorstand ist außerdem zuständig für,

a. Ausrichtung interner Wettkämpfe und Meisterschaften.

b. Förderung der Jugendarbeit.

c. Beratung und Beschlussfassung über Angelegenheiten, die die Mitgliederversammlung oder der Deutsche Skatverband bzw. die LV02 Hamburg / Schleswig Holstein, überträgt.

d. eventuelle Mitarbeit in den Gremien des Deutschen Skatverbandes oder der LV02 HH / SH.

e. Planung oder Delegierung der Planung von Ausfahrten, Reisen oder Veranstaltungen.

f. Delegierung von Vorstandsaufgaben an einfache Mitglieder zum Zwecke der zukünftigen Vorstandsmitarbeit (Vorstandsassistent).

3. Änderung der Satzung (ohne Zweck) kann der Vorstand mit Zweidrittelmehrheit beschließen, wenn der Zeitraum bis zur nächsten Mitgliederversammlung zu lang ist.

 

§ 23  Vertretung

 

1. Der Club wird vom 1.Vorsitzenden und seinem Stellvertreter je allein vertreten. Sie sind der Vorstand im Sinne des § 26 BGB. Der Vorstand führt die Geschäfte des Vereins. Ihm obliegt die Verwaltung des Clubvermögens.

 

§ 24  Beschlussfassung und Beschlüsse

 

1. Das Verfahren der Beschlussfassung und bei den Beschlüssen regelt die Geschäftsordnung des Vorstandes.

 

VI.  Clubinterne Bestimmungen und Regelungen

 

§ 25  Der Spielbetrieb

 

1. Der Spielbetrieb an den Spielabenden sowie weiterer Skatsportlicher Veranstaltungen durch den Club, untersteht generell dem 1.Vorsitzenden oder dem Turnierleiter.

2. Für die Regelauslegung ist immer ein eingeteiltes Vereinsmitglied, mit bestandener Schiedsrichterprüfung, zuständig. Seine Entscheidung ist immer endgültig.

 

§ 26  Die Kasse

 

1. Das Startgeld pro Spielabend beträgt 3,- €.Der Club erhebt eine Gebühr von 0,75 € pro Spieler und Spielabend. Die Summe der Gebühren pro Spielabend wird auf den nächsten vollen € aufgerundet, der verbleibende Rest des Startgeldes wird als Preise ausgeschüttet. Die Ausschüttung erfolgt nach der Anzahl der Tische. Verlorene Spiele 1-3 = 0,50 €, ab 4. verlorenes Spiel = 1,- €.

2. Die abendliche Grundgebühr steht jedem Anwesenden zu. Zu den verlorenen Spielen werden die Differenzbeträge ermittelt. Diese errechnen sich aus der Hälfte der Summe der selbst erspielten Punkte (ohne Punkte für gewonnene Spiele und verlorene Spiele der Gegenspieler) und werden durch die Anzahl der Mitspieler dieser gespielten Liste dividiert.

Zusammenfassend: Zur Abrechnung kommen: Startgeld, Verlorene Spiele und Spielgeld.

3. Diese Beträge werden auf dem Clubkonto verwaltet.

4. Der Jahresbeitrag beträgt 36,- €

5. Bei Nichterscheinen an einem Spielabend wird keine Fehlgebühr veranschlagt.

6. Bei Austritt oder Ausschluss aus dem Club während des laufenden Jahres besteht kein Anspruch auf Rückzahlung.

7. Die Gelder, die bei Austritt eines Mitglieds, laut Satzung dem Club zufließen, werden dem Clubkonto zugebucht.

8. Beträge, einschließlich Gewinne aus Clubveranstaltungen (u. a. Turnieren) werden der Clubkasse zugebucht. Diese Kasse dient zur Finanzierung diverser Clubaktivitäten.

 9. Das Rechnungs- und das Spieljahr beginnen und enden unterschiedlich

 a) Das Rechnungsjahr geht vom 01.10. bis 30.09. des Folgejahres.

 b) Das Spieljahr (Meisterschaft & Pokal) geht vom 01.01. bis 31.12. eines Jahres.

 

§ 27  Clubmeisterschaft, Pokalsieger sowie Sitzverteilung & Preisskat

 

1. An jedem Spielabend wird eine Serie zur Ermittlung der Clubmeisterschaft ausgespielt. Pro Jahr kommen alle Ergebnisse zur Anrechnung. Für die Wertung ist die Teilnahme an 30 Spieltagen Pflicht. Wer bei Jahresende diese 30 Spieltage nicht erreicht hat, wird nicht in der Clubinternen Wertung berücksichtigt. Die Ausspielung beginnt am 1. Dienstag eines Jahres (Januar) und endet am Dienstag vor der Weihnachtsfeier (Dezember). Es gibt keine Streichergebnisse.

a) die Meisterschafts-Spieltage werden auf 52 ( 50 Spieltage und wie gehabt die 2 int. Preisskate) begrenzt. Damit kann eine stilvolle Ehrung bei der Weihnachtsfeier erfolgen.

b) die ersten 40 Spieltage + die zwei int. Preisskate werden wie bisher gespielt und gewertet. Bei den letzten 10 Spieltagen sitzen jeweils die derzeitigen und anwesenden Ranglistebesten an einem Tisch. Die anderen Tische werden nach den Punkten des letzten Spieltages bestückt.

c) Sobald erkennbar ist, dass eine/r die min. Spieltage nicht erreicht, wird er/sie durch den nächst Höheren aus der Rangliste ersetzt.

2. Der Pokalsieger wird aus der Summe aller ersten Dienstage eines jeden Monates (maximal 12 Spieltage / Jahr) errechnet. Zur Wertung kommen hier die maximal besten 6 Spieltage des Jahres. Die schlechtesten Ergebnisse werden gestrichen.

    Der Pokal ist ein Wanderpokal, der nach dreimaligem Gewinn in Folge, in den endgültigen Besitz übergeht

3. Es wird am Spielabend eine Serie à 48 (36) Spiele durchgeführt. Die Platz- /Sitzverteilung ergibt sich aus der Placierung des vorangegangenen Spieltages. Bei den letzten 10 Spieltagen wird Tisch 1 gesetzt. Er besteht aus den derzeit anwesenden besten 4, die Meister werden können. Das letzte Wort hat auf jeden Fall der Spielansetzer/Turnierleiter.

4. Bei internen Preisskaten wird die erste Serie gelost, danach werden die Spieler(innen) in der Reihenfolge der Ergebnisse gesetzt. Entsprechend der einzuteilenden Tische werden die gesetzten Mitglieder als Schreiber zugelost. Die Anzahl der gesetzten Spieler ergibt sich aus der Anzahl der eingeteilten Tische

Die Startgebühr beträgt 10,- €. Verlorene Spiele 1-3 = 0,50 €, ab 4. verlorenes Spiel = 1,- €

Keine Abrechnung der Spielgelder! Nur bei internen Preisskaten werden für die Mitglieder Zuschüsse aus der Clubkasse geleistet.

5. Bei ext. Preisskaten gelten die Teilnahmebedingungen für Mitglieder und Gästen im    gleichen Maße.

6. Meistertitel werden nur an Erst-Mitglieder vergeben.

 

 

§ 28  Regelung(en) der Ligamannschaft(en) sowie Einzelspieler(innen)

 

1. Verantwortlich für alle Belange der Ligamannschaft(en) sind die Mannschaftsführer(innen).
Direkter Vertreter ist der Mannschafts-/Ligaobmann. Im Verhinderungsfalle der 1.Vorsitzende.
Der Mannschafts-/Ligaobmann ist auch für alle Belange des Spielbetriebes auf Verbandsebene zuständig. Er regelt den Aushang, der eingeteilten Ligaspieler in den Vereinsräumen. Er stellt die Ligamannschaften auf und regelt Abfahrt und pünktliche Ankunft am Ligaspielort.

2. Bei kurzfristigem Ausfall eines eingeteilten Ligaspielers ist der Mannschaftsführer zu benachrichtigen. Dieser klärt kurzfristig den einzuteilenden Ersatzmann mit dem Mannschafts-/Ligaobmann ab. Ebenso meldet der Mannschaftsführer die erspielten Ligaergebnisse umgehend dem Staffelleiter (bei Heimspielen) und dem Mannschafts-/Ligaobmann.

3. Die Qualifikation für einen Ligamannschaftsplatz ergibt sich aus der Placierung des Spielers in der Clubinternen Meisterschaft des Vorjahres.

4. Mitglieder, die sich bei Meisterschaften auf Verbandsebene oder Ligaaktivitäten verdient machen, kann eine Vergütung von 3.50 € pro Spieltag + 1,50 € je Serie gewährt werden. Bei Oberliga- & Bundesliga Spielen bedürfen die geplanten Kosten einer separaten Prüfung und müssen vom Gesamtvorstand genehmigt werden.

.

§ 29  Festausschuss und Clubinterne Veranstaltungen

 

1. Der gewählte Festausschuss hat für den kompletten Ablauf vereinsinterner Veranstaltungen die alleinige Sorgfaltspflicht.

2. Festlichkeiten und Veranstaltungen, die durch den Festausschuss geregelt werden, bedürfen einer schriftlichen Zusage durch die interessierten Mitglieder. Für jede Zusage ist ein Mindestbetrag, maximal 50% der veranschlagten Kosten pro Person in Vorkasse zu leisten. Bei Teilnahme am Veranstaltungstag wird der Betrag mit den Clubzuschüssen verrechnet bzw. zurückerstattet. Gäste leisten den vollen Rechnungsbetrag oder einen vorher vom Vorstand festgelegten Betrag, Neumitgliedern wird ein Zuschuss von 1/12 je Mitgliedsmonat gewährt.

3. Erscheint ein angemeldetes Mitglied (evtl. inkl. Gast) nicht zu einer Veranstaltung, ohne oder zu später Absage, so hat das Mitglied die aufgewendeten Kosten (z.B. Essen, Fahr-/Eintrittskarten, etc.) an den Verein zu entrichten, auch wenn die Mitglieder zu einer Veranstaltung vom Verein eingeladen werden.

 

§ 30  Clubinterne Änderungen und Satzungsergänzungen

 

1. Gespielt wird einmal wöchentlich am Dienstagabend ab 19.00 Uhr.

2. Die Club- Meisterschaft / Pokalausspielung wird generell nach den aktuellen, gültigen Regeln des DSkV gespielt.

3. Eine bereits angefangene Spielliste darf nur mit Zustimmung aller an der Liste Beteiligten vorzeitig beendet werden. Bei dennoch vorzeitigem Ausstieg eines Spielers, muss dieser alle bis dato verlorenen Spiele, aller an der Liste Beteiligten, selbst bezahlen. Des Weiteren kann eine Verwarnung ausgesprochen werden.

4. Ramsch. Anstelle von eingepassten Spielen wird geramscht. Die Person, mit den höchsten Punkten, wird ein verlorenes Spiel unter Beibehaltung der bisherigen Punkte, angeschrieben. Bei Punktgleichheit zweier Spieler, entscheidet der letzte Stich zu dessen ungunsten.  Vereinsmeisterschaften wird die Spielzeit pro Spielliste generell auf 2 1/2 Stunden festgelegt.

5. Alkoholgenuss. Bei übertriebenen und/oder missbräuchlichen Alkoholgenuss während des Spielbetriebes mit negativen Auswirkungen auf den Spielbetrieb, behält sich der Vorstand eine Abmahnung oder einen Ausschluss dieser Person vom Spielbetrieb vor (§ 6. Abs.3. b, c, d).

6. Mobiltelefonate innerhalb der Räumlichkeit(en) des laufenden Spielbetriebes sind nicht gestattet.

7. Verhaltenskodex: in allen Belangen ist darauf zu achten, dass der Verein an erster Stelle Steht. Sollten Verbesserungsvorschläge, Kritik oder ähnliche Unstimmigkeiten unter Mitgliedern oder mit Organen (z.B. Teilen des Vorstandes) auftreten, so ist zwingend zu beachten, dass dies mit dem erforderlichen Respekt und Vereinsintern angesprochen und behoben wird. Bei Zuwiderhandlungen behält sich der Vorstand entsprechende Maßnahmen vor.

8. Tagesgewinn: erst nach 6 Wochen fließt der Tagesgewinn in die Clubkasse.

 

VII.  Gastspieler

 

§ 31  Definition

 

1. Gastspieler sind alle Personen, die nicht als Mitglied des Vereins geführt werde, sowie Passivmitglieder.

2. Gastspieler können an allen Spielabenden teilnehmen (§ 31.4)

3. Der Gastspieler entrichtet generell das Startgeld und seine verlorenen Spiele (§ 26.1), ist jedoch die ersten 3 Spielabende vom Spielgeld (§ 26.2) befreit. Ab dem 4. Spielabend wird auch das Spielgeld erhoben.

4. Gastspieler haben die Satzung und Ordnungen des Clubs, sowie die Entscheidungen und Beschlüsse der Organe des Clubs zu befolgen.

 

 

VIII.  Schlussbestimmungen

 

§ 32  Ehrenamt

 

1. Alle in ein Amt des Clubs gewählten Personen üben ihre Tätigkeit ehrenamtlich aus.

 

§ 33  Gerichtsstand

 

1. Der Gerichtsstand des Clubs ist Hamburg Mitte ( 20635 ).

 

§ 34  Geschäftsjahr

 

1. Das Geschäftsjahr des Clubs beginnt mit dem 01.10. und endet mit dem 30.09. des folgenden Jahres.

 

§ 35  Auflösung

 

1. Die Auflösung des Clubs kann nur auf Beschluss einer eigens zu diesem Zweck einberufenen Mitgliederversammlung erfolgen. Sie muss mit Dreiviertelmehrheit aller anwesenden Stimmberechtigten beschlossen werden.

2. Die Mitgliederversammlung bestellt mindestens einen Liquidator. Sind mehrere Liquidatoren bestellt, beschließt die Mitgliederversammlung über die Art der Vertreterbefugnis.

3. Bei Auflösung des Clubs ist das Vermögen zu steuerbegünstigten Zwecken zu verwenden.

 

§ 36  Inkrafttreten

Diese Satzung tritt am 01.02.2013 in Kraft


 

AKTUELL
 


+++ 05.12.2017: Spieltag: 50, Spieler:15 , Mitglieder:13 , Gastspieler: 2 , Tische: 4, Tagestop: 1726 Pkt., Tagesflop: 317 Pkt. +++ Wir gratulieren Fred Drachenberg zum Meistertitel und Pokalsieg +++ marquee>

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